Klaus Schönhoven

geb. 1942, von 1984–2007 Professor für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte an der Universität Mannheim, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung im 19. und 20. Jahrhundert; zur Parteien- und Sozialgeschichte in der Weimarer Republik und in der Bundesrepublik, zur Vergangenheits- und Erinnerungspolitik in Deutschland und Europa.

Klaus Schönhoven

Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht

Das Schicksal der 1933 gewählten SPD-Reichstagsabgeordneten

Der Deutsche Reichstag ebnete am 23. März 1933 mit seiner Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz dem NS-Regime den Weg zur Alleinherrschaft. Nur die Fraktion der SPD widersetzte sich dieser parlamenta-rischen Weichenstellung zur Diktatur. Mit ihrem mutigen Nein lieferten sich die sozialdemokratischen Abgeordneten der grenzenlosen Rachsucht der Nationalsozialisten aus.

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Willy Brandt

»Im Zweifel für die Freiheit«

Reden zur sozialdemokratischen und deutschen Geschichte

Herausgegeben und eingeleitet von Klaus Schönhoven

Brandts Reden zur sozialdemokratischen und deutschen Geschichte sind sehr persönliche Beiträge zur Aufklärung der Vergangenheit und eröffnen neue Einblicke in sein Denken.

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Walter Mühlhausen / Klaus Schönhoven (Hg.)

Der deutsche Sozialstaat im 20 Jahrhundert

Weimarer Republik, DDR und Bundesrepublik Deutschland im Vergleich

Ist der deutsche Sozialstaat ein Erfolgsmodell der Vergangenheit? In allen Phasen seiner historischen Entwicklung stand der Sozialstaat vor neuen Herausforderungen. Dies ist auch heute so. Ohne Wissen über seine Vergangenheit wird man über seine Zukunft nicht diskutieren können.

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Klaus Schönhoven / Hermann Weber (Hg.)

Die Interzonenkonferenzen der deutschen Gewerkschaften 1946–1948

Bearbeitet von Werner Müller

Mit Band 14 der »Quellen zur Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung im 20. Jahrhundert« werden zehn Konferenzen der gewerkschaftlichen Dachverbände aus allen vier Besatzungszonen Deutschlands von 1946 bis 1948 dokumentiert. Die Gewerkschafter strebten eine Zusammenarbeit über die Zonengrenzen hinweg an. Die erste dieser gewerkschaftlichen »Interzonenkonferenzen« fand im Juli 1946 in Frankfurt am Main statt.

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Klaus Schönhoven / Hermann Weber (Hg.)

Der Deutsche Gewerkschaftsbund 1964-1969

Quellen zur Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung im 20. Jahrhundert, Band 13

Vom grundlegenden Umbruch der Bundesrepublik in den 1960er Jahren – vom Wandel der politischen Kultur über die Bildung der Großen Koalition aus SPD und CDU/CSU bis zur neuen, steuerungsorientierten Wirtschaftspolitik – war der Deutsche Gewerkschaftsbund vielfach betroffen. Wie umfassend der DGB in dieser Zeit seinen Gestaltungsanspruch für Wirtschaft und Gesellschaft wahrnahm, belegen die Dokumente und Materialien dieses Quellenbandes; sie zeigen aber auch die Grenzen seines politischen Einflusses.

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Klaus Schönhoven / Hermann Weber (Hg.)

Der Deutsche Gewerkschaftsbund 1956-1963

Band 12 der »Quellen zur Geschichte der deutschen Gewerkschafts-bewegung im 20. Jahrhundert« konzentriert sich auf die Jahre von 1956 bis 1963. In dieser Zeit schärfte der Deutsche Gewerkschaftsbund sein politisches und programmatisches Profil, öffnete sich für marktwirt-schaftliche Vorstellungen und setzte neue Richtmarken in seinem Engagement für soziale Gerechtigkeit.

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Klaus Schönhoven

Wendejahre

Die Sozialdemokratie in der Zeit der Großen Koalition 1966–1969

Die drei Regierungsjahre der Großen Koalition zwischen 1966 und 1969 waren Wendejahre in der Geschichte der Bundesrepublik mit folgenreichen außen-, sozial- und wirtschaftspolitischen Weichenstellungen.

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Klaus Schönhoven

Arbeiterbewegung und soziale Demokratie in Deutschland

Hg. von Hans-Jochen Vogel und Michael Ruck

Aus Anlass seines 60. Geburtstages versammelt dieser Band eine repräsentative Auswahl der Arbeiten Klaus Schönhovens zur politischen Sozialgeschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert.

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Klaus Schönhoven / Hans-Jochen Vogel (Hg.)

Frühe Warnungen vor dem Nationalsozialismus

Ein historisches Lesebuch

Lange wurde die kampflose Kapitulation der Weimarer Republik vor dem Nationalsozialismus in Forschung und Publizistik behauptet. Dieser Band dokumentiert ausführlich, wie leidenschaftlich und grundsätzlich in Parlamentsdebatten zwischen 1922 und 1933 Politik und Ideologie des Nationalsozialismus diskutiert wurde.

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